Eichendorff-Gymnasium Bamberg

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Skikurs

Wenn mindestens 80% der Schülerinnen eines Jahrgangs teilnehmen, findet für die 7. und 8. Klassen jährlich ein Skikurs statt.

Skikurs 2010

Am Sonntag, den 07. Februar 2010 fuhren am Morgen (08.45 Uhr) 65 Schülerinnen der 7ten Klassen und 6 Lehrkräfte nach Österreich zum Skikurs. Mauterndorf im Lungau ist die neue Adresse bei Familie Mauser. Alles Neuland für uns, ob Unterkunft, Skigebiet, Wirtsfamilie, Essen... usw...

Keiner kannte etwas davon – Risiko?

Und dann die Überraschung:

Frau Mauser schickte ihre Buben (2 von 4ren) zum Ortsschild von Mauterndorf als Empfangskomitee. HoHo! (inzwischen war es 14 Uhr) Wir wurden zu einem wunderschönen, neugebauten Haus „Die Villa“ gelotst. Ein gelbes Haus, tiefblauer Himmel, weiße Hänge im Hintergrund! Ohoh!

Alle Mädchen konnten sich bereits einigen, wer mit wem das Zimmer – äh... das Apartment – bezieht. Große, freundliche, geräumige und helle Zimmer, mit kleiner Diele mit modernem Sanitär in großen Bädern luden sofort ein, alles in Beschlag zu nehmen.

Koffer auspacken – wer nimmt welches Bett... dann runter in den Speisesaal, wo Frau Mauser uns freundlich begrüßte und uns mit den Hausregeln vertraut machte.

Soooo ein tolles Haus – und was sich darin alles verbirgt an Räumen und Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung.

Das ist genau richtig für uns! Das nützen wir!

Und schon der nächste Stress, diesmal echt!!! Ab zum Skiverleih - in Gruppen. Schließlich wollen wir am nächsten Tag auf die Bretter.

Hallo – ich hab nur zwei Arme, Hände und soll da: Ski, Helm, Stöcke und Skistiefel tragen??

Verdammt schwer und unhandlich dieses Zeug – ob das was wird? Endlich in der Villa angekommen (leider ohne Gepäckträger), musste alles in den Skistall (haha und wo sind die Kühe?) nein, Skidepot nennt man diesen Raum, sogar ausgestatten mit Heizspiralen für die Skistiefel. Ja, richtig vornehm alles.

Jetzt aber Hunger!

Wo? Im Haupthaus! Circa 250 Meter Abendspaziergang (geht gerade noch) zur Dorfmitte ins Hotel und Gasthof „Mauser – Mühltaler“. In einem Speisesaal - nur für uns gedeckt – ging es erst an ein köstliches Salatbüfett, bevor der Hauptgang serviert wurde (von uns), um dann am Schluss ein kleines aber feines Dessert zur Abrundung (des Bauches natürlich) noch aufzunehmen. Mhmh! In so richtig gemütlicher Atmosphäre wurde herzhaft gespachtelt.

Auch Krüge mit Skiwasser gefüllt (vielleicht hilft es ja) standen auf dem Tisch.

In der Villa gab es schon wieder Programm. Es mussten Skiregeln durchgesprochen und gespielt werden (vielleicht braucht mers ja).

Dann wurden die Skipässe ausgeteilt. (die brauch mer bestimmt!)

Endlich Schlafenszeit! (wirklich?)

Morgen früh wird es ernst! Gute Nacht!

Nach einem wunderbaren, großen und ausgiebigen Frühstück vom Büfett (in der Villa) ging es los.

Wie? – Hör ich richtig? – Zum Speiereck? – Na, bravo!!

Ein Skibus (nur für uns) brachte uns dann zur Talstation des „Grosseck – Speiereck“, das war Sonne satt, blauer Himmel, herrlichstes Panorama... (ich seh nix – konzentrier mich nur auf diese blöden, unzähmbaren Bretter ?).

Plagen, schuften, fluchen – diese ersten zwei Stunden waren das Allerletzte!

Aber dann, (ein Skiwunder ist geschehen) war das Gleiten am „Babyhang mit Babylift“ kein allzu großes Problem mehr. O.K.!

Langsam gelingt mir die Dressur dieser Dinger an meinen Füßen.

Es gibt auch Mädchen bei uns, die können das schon alles und dürfen mit der Bahn ganz hoch hinauf fahren, um dann elegant ins Tal hinunter zu wedeln.

Wartet nur, bis ich das kann!

Am 2. Skitag ging es auf den Fanningberg (very funny!) mit einem tollen Panoramarestaurant oben. Ach ja – es kann sooo schön sein. Sonne pur und viele schneebedeckte Gipfel ringsherum.

Am 3. Skitag zog sich der Himmel ein „Kleidchen“ an. Man ist aber schon viel professioneller und beherrscht die Ski am „Funny Berg“.

Am 4. Skitag wollte es jemand noch mal genau wissen. Über Nacht gab es so viel Neuschnee und wir standen am Speiereck im Tiefschnee.

Ski? – Einen Schnorchel hätten wir wohl eher gebraucht, so tief (aber weich) gings in die Schneemassen. Wir waren fix und foxi – aber am Abend in der „Hausdisco“ waren wir alle wieder fit wie ein frisch gewachster Rennski.

Was gibt es noch zu bemerken?

Freitag, 12. Februar gings um 08.45 Uhr zurück in Richtung Heimat. Ankunft am EG war um 15.30 Uhr.

Alle haben diese Woche genossen. Die Eltern einmal ohne Tochter, die Tochter mal ohne die Eltern und vor allem ohne die Schule, dafür aber mit lieben Freundinnen für man sonst nicht mehr so viel Zeit hat ? G8 !!!

Nix, rein gar nix ist passiert (keine Verletzungen) – das war ein Superkurs, meinten die Lehrer!

... „ich konn kann Schnee mer seng!“, meinten die Schülerinnen – ein paar... ?

Nun gut: Freuen wir uns auf das Frühjahr und die Sonne!

Äh, Sonne im Mai? – wo? – vor allem, wann?

Fotos vom Skikurs 2009 in Flachau

Jutta Herrmannsdörfer