Eichendorff-Gymnasium Bamberg

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Schullandheim

In jedem Jahr fahren die 5. Klassen, begleitet von ihren Klassleitern und deren Stellvertretern sowie einigen Tutorinnen, im Juli ins Schullandheim Pottenstein.

Katrin Langfeld

Schullandheimaufenthalt der 5. Klassen in Pottenstein (2010/2011)

Die Woche vom 25. bis 29. Juli 2011 verbrachten die Klassen 5a und 5b zusammen mit den Lehrkräften Jörg Roghmans, Karin Schöne, Natalie Gutgesell und Valentin Lang sowie in Begleitung der beiden Tutorinnen Jessica Schmid und Viola Tröger im Schullandheim in Pottenstein.

Bereits am ersten Nachmittag begaben sich die Mädchen in einzelnen Gruppen auf eine Rallye durch den Ort, auf der es allerlei Wissenswertes zu erkunden galt. Die Schülerinnen fanden z.B. heraus, dass die Heilige Elisabeth von Thüringen 1227/28 auf der Burg Zuflucht gesucht hatte.

Am folgenden Tag stand die Unterwelt der Teufelshöhle auf dem Programm. In Süddeutschlands längster Tropfsteinhöhle konnten die Schülerinnen nicht nur den Unterscheid zwischen Stalagmiten und Stalagtiten anschaulich nachvollziehen, auch erfuhren sie von der Ersterschließung der Höhle vor 90 Jahren, den damit verbundenen maschinellen Bedingungen und der harten Arbeit, in das Erdinnere vorzudringen.

Auch die Sommerrrodelbahn darf natürlich bei einem Besuch in der Fränkischen Schweiz nicht fehlen! Während des Nachmittags vergnügten sich die Mädchen ausgiebig und intensiv am Rodelhang, während andere auch gerne den nahe gelegenen Spielplatz aufsuchten.

Eine Ganztageswanderung zum Fossilienklopfplatz auf der Hohenmirsberger Platte unternahm man am Mittwoch. Die Strecke von über sieben Kilometern bewältigten die Mädchen sportlich, wofür ihnen große Anerkennung gilt. In Hohenmirsberg angekommen, suchten sie in einem Steinbruch nach den richtigen Stücken, denen eventuell – mit Helm, Brille und Hammer ausgerüstet – der eine oder andere Ammonit zu entlocken war. Nach einer längeren Pause mit gemeinsamem Eisessen fuhren alle – auch angesichts des drohenden Regenwetters – mit dem Bus zurück nach Pottenstein.

Ein besonderes Versprechen an die Schülerinnen war der Besuch des Klettergartens, wo sie großen Teamgeist, vor allem eine enorme Kondition bewiesen und sie aufgrund all der Begeisterung für das Klettern kaum mehr zum Heimweg Richtung Schullandheim zu bewegen waren.

Bevor die Mädchen am Freitag wieder zurück nach Bamberg fuhren, besuchten sie das Fränkische Schweiz Museum Tüchersfeld. Museumsleiter Dr. Jens Kraus führte sie in zwei Gruppen packend und interaktiv zum Thema Mittelalter durch die Räume. So zeigte er beispielsweise mittels mehrerer Exponate aus dem Museum, wie eine ganz normale Schülerin in den Ritterstand erhoben werden konnte. Und die Lehrkräfte hatten das Vergnügen, als Vasallen zu dienen…

Nach dieser lustigen und ereignisreichen Woche konnte der Start in die Sommerferien umso besser gelingen.

Natalie Gutgesell

Schullandheimaufenthalt der 6. Klassen in Pottenstein vom 26. – 31. Juli 2009

Bericht der Schülerin Ramona Felber (damals 6a)

Als wir am Montag losfuhren, waren wir alle ganz schön aufgeregt und gespannt wie es im Schullandheim wohl aussehen wird. Die Fahrt dauerte etwa 90 Minuten. Nachdem wir angekommen waren, wies uns der Heimleiter Andi in die Hausordnung ein. Danach brachten wir unser Gepäck in unsere Zimmer und schauten uns im Schullandheim um. Schon um 12.00 Uhr gab es Mittagessen: Schinkennudeln mit Tomatensauce und verschiedenen Salaten. Hinterher gab es noch Schokopudding! Das war lecker. Überhaupt hat das Essen immer geschmeckt und beim Tischdienst haben sich die verschiedenen Zimmer abgewechselt.

An diesem ersten Tag trafen wir uns nach dem Mittagessen zur Stadtrallye. Wir teilten uns in Gruppen auf und mussten schwierige Aufgaben lösen. Nachdem wir mit den Lösungen zurückgekehrt waren, gab es Abendessen und danach hatten wir Freizeit, in der wir Tischtennis, Kicker, Volleyball spielen oder auch einfach etwas anderes machen konnten.

Am nächsten Morgen gab es ein reichhaltiges Frühstück, bei dem für jede etwas dabei war. Nach dem Frühstück lief die 6b in den Kletterwald. Die 6a ging zum Filzen mit Frau Wild und Frau Langfeld. Wir filzten niedliche Tierchen und nachdem auch die 6c das Filzen gelernt hatte, wurde gefilzt, bis die Finger wehtaten. Zum Abendessen trafen wir uns alle wieder und freuten uns über die Pizza sowie verschiedene Wurst- und Käseplatten. Trinken konnten wir den ganzen Tag, denn es stand immer gekühltes stilles und sprudeliges Mineralwasser zur Verfügung.

Am nächsten Tag machte sich die 6a zur Sommerrodelbahn auf und die 6c marschierte ins Felsenbad, in dem sich auch die 6a nach dem Rodeln einfand. Die 6b ging wandern und traf dann auch im Felsenbad ein, um sich abzukühlen. Gegen 17.00 Uhr liefen wir alle zusammen den steilen Berg hoch, um wieder ins Schullandheim zu gelangen. Schon jetzt planten einige für den bunten Abend.

Am nächsten Tag durften dann endlich die 6a und die 6c in den Kletterwald. Dort wurden wir erst ins Klettern eingeführt und durften dann tatsächlich selber klettern und an den Seilbahnen rutschen. Wir hatten wirklich viel Spaß! Zum Abendessen gab es eine bunte Mischung. Das war die richtige Einstimmung für den bunten Abend, für den die verschiedenen Zimmer Programmpunkte vorbereitet hatten. Wir setzten uns nach draußen und hatten sehr viel Spaß bei verschiedenen Spielen, Tänzen und auch Quizfragen.

Am letzten Tag packten wir erst unsere Koffer, stellten sie in den Flur und dann frühstückten wir ein letztes Mal gemeinsam. Als dann die Busse kamen und wir die Koffer eingeladen hatten, machten wir noch ein schönes Foto von uns allen und dann fuhren wir zurück zum Eichendorff-Gymnasium. Dort angekommen gaben uns unsere Klassleiter noch unsere Zeugnisse, obwohl unsere Familien natürlich schon auf uns warteten. Es war ein wirklich sehr schöner Aufenthalt in Pottenstein!